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Als sie starb, sollte für sie eine Nachschrift auf dem Grabstein, der bis dato für ihren Mann war, vorgenommen werden und - als verbindendes Element des Ehepaares - ein neuseeländischer Farn zwischen die Inschriften gemeißelt werden.

Für den Entwurf habe ich eine stilisierte Farnblattgrafik der neuseeländischen Fahne verwendet, die mir der Sohn zusandte. Anstatt das Farnblatt zwischen die Zeilen einzupassen, schlug ich vor, beide Namen durch ein schönes großes Blatt miteinander zu verbinden.

Der Liegestein hat bereits eine gewisse Patina und das Blatt hat die hellere Farbe des frisch bearbeiteten Sandsteins. Es ist nicht tief eingraviert und liegt relativ leicht auf, eben wie ein Blatt, und wirkt fast transparent, so dass die Inschrift lesbar bleibt.

Im Laufe vieler Jahre wird sicherlich ein Verwitterungsprozess eintreten und das Blatt nähert sich farblich der Patina des Steins an. So wirkt das Farnblatt noch „transparenter“.