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Objekt im Garten

Holzkreuz Petzow

Das von mir entworfene 2,10 m hohe Kreuz aus massivem Eichenholz steht seit April 2026 im Lennépark in Petzow/Werder. Dort steht es als Reminiszenz an ein ehemals dort befindliches Steinkreuz und die alte Dorfkirche des Ortes.

Diesem Holzkreuz wollte ich mehr Leichtigkeit verleihen. Gehalten durch einen tragfähigen langen Stahldübel „schwebt“ es 1,5 cm über dem alten Originalsockel.

Durch den rhombenartigen Querschnitt und die unterschiedlich angeschnittenen Balkenenden entsteht bei Lichteinfall ein plastisches Spiel aus Licht und Schatten. Das alte, upgecycelte Balkenholz ist als Nachbar zurück gekehrt zu seiner Ursprungsform, zu den Bäumen, die das Kreuz im Park umgeben.

Bronzeskulptur in Petzow

Die Quelle im Schlossgarten Petzow/Werder sollte von einer Nymphe bewacht werden.

Ich entschied mich für eine abstrahierte Figur mit festem Standing, die sich mit ihrer Durchlässigkeit in den Naturraum integriert und ihn gleichzeitig definiert. Die 1,50 m hohe Skulptur wurde 2023 aus einem durchgehenden Bronzeband von 6,20 m Länge gegossen.

www.schlossgarten-petzow.de

Gedenkstein

Dieser Gedenkstein steht auf dem Gelände eines Wohnheims in Berlin-Kreuzberg für von HIV und Hepatitis Betroffene.

Zum Gedenken an ihre verstorbenen Mitbewohner*innen wünschten sie sich einen Gedenkort auf ihrem Gelände und haben sich dafür eine helle Sandsteinstele ausgesucht. Die senkrechten Kanten des Gedenksteins sind nur teilweise bearbeitet und geschliffen, so als würde sich im Inneren unter den rauen Bruchkanten eine gestaltete Form befinden.

Der Wechsel von glatter, bearbeiteter Oberfläche und Bruchflächen steht symbolisch für die Komplexität des Lebens: Entweder eigene innere Strukturen reichen aus, um Brüche im Leben zu bewältigen. Oder, wenn dies nicht ausreicht, gibt es äußere Strukturen wie diese Einrichtung, die unterstützend wirken können.

Schlossgarten Petzow, Werder (Havel)

Der einstige von Lenné entworfene und in der DDR zerteilte Schlossgarten wurde dank einer herausragenden Privatinitiative wieder zusammengefügt und zu einem modernen, weitläufigen Gartenensemble umgestaltet. Bei Grabungen wurden auf dem Gelände mehrere historische Granitblöcke gefunden.

Grundfragen der Philosophie

Fünf von ihnen sollen am Uferweg Spazierengehende zum Nachdenken anregen.

Die eingemeißelten Worte   WAS    WISSEN    TUN    HOFFEN   MENSCH stehen für die vier Fragen Immanuel Kants:

Was kann ich wissen?
Was soll ich tun?
Was darf ich hoffen?
Was ist der Mensch?

Konzept Kant-Steine: Sabine Dierks,

Ausführung Kant-Steine: memoria-Stein, Konscha Schostak

www.schlossgarten-petzow.de

 

 

Mit Musik ist sie aufgewachsen und Musik begleitet sie noch heute, auch im Garten. Diese Skulptur ist aus italienischem Marmor gefertigt.