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Mit seinen Wechsel von Bukarest nach Berlin ging er auch privat neue Wege. 

Sein Partner erinnert an ihn:

 

Liebe Freunde und Kollegen von Viorel,

ein trauriger Jahrestag gestern war vielleicht für einige von euch ein Anlass, sich an Viorel zu erinnern und den sonnigen Tag für einen Spaziergang zum St.-Matthäus-Kirchhof zu nutzen.

Erst war ich etwas traurig, dass die Witterung vergangene Woche das Aufstellen des Erinnerungssteins hinderte. Heute bin ich froh, denn...seit heute Mittag steht nun der Stein und möge Viorel in den nächsten Jahren friedlich und sanft in Resonanz bringen zu seiner irdischen Grabstätte.

Die beiden geöffneten Fächer könnten an einen Trommelwirbel, an Engelsflügel oder ... an Tanz erinnern. Ein eher runder, nicht so kantiger Eindruck gibt ... ein Gefühl von Harmonie, die dennoch Spannung und Aufmerksamkeit erzeugt. Die Farben des rosa Marmor, blauen Quarzit und gelben Quarzit sind gewiss nicht so bunt, wie es sein Leben war, aber sie zeigen Kontraste und mehrere Seiten - vielleicht denken wir an sein Leben in Rumänien und Deutschland oder an die Gegenpole seiner Stammorchester....

Ich hoffe, dass jeder selbst eine Harmonie zwischen dem Erinnerungsstein und Viorel für sich entdeckt. Das wäre sicher auch ganz im Sinne der Künstlerin und Bildhauerin Konscha Schostak, die sich meine Gedanken und Gefühle angehört sowie viele Fotos angesehen hat, um eine passende Formensprache zu finden, als ob sie Viorel gekannt hätte.
Herzlicher Gruß
Stefan